Aus der Reihe:
Alice im Quantenland.

 

Schrödingers Katze,
die tierfreundliche
Variante

 Werknummer 340, Jahr 00, Grösse 92x100 cm

Weiter       Zurück    Text zum Bild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schrödingers Katze, die tierfreundliche Variante

Schrödinger schilderte die Präzision der Vorhersagen auf der Ebene der Quantenphysik mit einem Gedankenexperiment, das etwa wie folgt lautet: Wenn man eine Katze in eine absolut dichte Kiste steckt, darin sich ein Geigerzähler befindet, der mit einem Hammer verbunden ist, der jedesmal, wenn ein Neutron zerfällt, auf ein Blausäurefläschchen schlägt, das dadurch in Brüche geht, kann man nach einer Stunde nicht sagen, ob die Katze noch lebt oder nicht. Nur durch den Entschluss, die Kiste zu öffnen, lässt sich das feststellen. Solange aber die Kiste verschlossen ist, ist die Katze zugleich tot und lebendig.

Einem Physiker (Bell?) war die Geschichte zu brutal, und er ersetzte die Blausäureflasche mit einer Portion Milch, die die Katze bekommt, wenn ein Zerfall stattfindet.

Werknummer 340, Jahr 00, Grösse 92x100 cm